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    DevOps Definition & Bedeutung - warum auch systemrelevante Branchen profitieren

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    Was sind DevOps? Tool oder Kultur?

    DevOps ist die zusammengesetzte Abkürzung von Development und Operations – also Entwicklung und IT-Betrieb. DevOps bezeichnet damit einen Ansatz, nach dem Entwicklung und Betrieb von digitalen Anwendungen in einem großen, in sich geschlossenen Prozess miteinander verbunden sind.

    Seit rund zehn Jahren schwirrt DevOps als ein Begriff durch die internationale IT-Szene, der mehr als ein schönes Buzzword ist, sondern als programmatisches Konzept viel verändern kann. Denn mit dieser neuen Denk- und Arbeitskultur haben neu gegründete DevOps-Teams die klassischen IT-Abteilungen revolutioniert. Vorher agierten die entwickelnden und operationalen Teams weitgehend getrennt voneinander. DevOps hat diese Silos aufgebrochen und den Weg für mehr Austausch, mehr Effizienz, mehr Kundenzentriertheit, mehr Sicherheit und mehr Innovationskraft frei gemacht.

     

    Alles im Loop – Was bedeutet DevOps?

    Die DevOps-Bedeutung geht über die rein sprachliche DevOps-Definition deutlich hinaus. Bildlich dargestellt, lässt sich der Dev.Ops-Ansatz als ein verbundener, doppelter Kreislauf verstehen. Zum einen drehen die Entwickler ihre klassischen Runden, indem sie Software planen, umsetzen, testen und integrieren. Zum anderen übernehmen Operations-Profis die Bereitstellung und Sicherung sowie den Betrieb der Anwendung.

    DevOps Prozess DevOps Definition Dev-Ops EWERK.002

    Zwischen beiden über Loop verbundenen Kreisläufen gibt es im Sinne der DevOps-Kultur über den gesamten Lebenslauf einer IT-Anwendung einen kontinuierlichen Austausch – mit wertvollen Feedbacks aus dem Betrieb und immer neuen Anpassungen. So entsteht im Idealfall mit DevOps ein endloser Loop, der die Qualität einer Software oder eines Services dauerhaft sichert und mit dem sich in kurzer Zeit innovative Features in das bestehende System integrieren lassen.

     

    DevOps Definition und Geschichte

    Eine einheitlich zertifizierte Definition von DevOps gibt es bislang nicht. Fest steht aber: Es ist kein Werkzeug und keine Methode an sich – es ist, laut dem BBC-Datenjournalisten Rob England, „die Philosophie der Vereinheitlichung von Entwicklung und Betrieb auf Kultur-, Praxis- und Werkzeug-Ebene, um eine schnellere und häufigere Umsetzung von Änderungen in der Produktion zu erreichen.“

    Gegründet wurde die DevOps-Bewegung übrigens in den späten 2000er-Jahren. Zu den DevOps-Pionieren zählen Patrick Debois, Andrew Shafer und John Allspaw. Ungefähr ab 2011 verselbstständigte sich der visionäre IT-Ansatz und gilt heute als wesentlicher Treiber und Enabler der Digitalisierung.

     

    DevOps – ein guter Lösungsansatz für regulierte Märkte?

    Stichwort digitale Transformation: Sie stellt nahezu alle Branchen vor enorme Herausforderungen. Einerseits eröffnen digitale Lösungen neue Effizienzvorteile und innovative Geschäftsmodelle. Andererseits erhöhen sie das Tempo und erzeugen eine Abhängigkeit von Informationstechnologien – inklusive eines kontinuierlichen Modernisierungsdrucks. Besonders betroffen sind Unternehmen und Institutionen aus dem KRITIS-Umfeld. Neben der Digitalisierung müssen sie auch eine zunehmende Zahl an Regularien stemmen – bei internationalen Playern oftmals sogar länderübergreifend. Dies führt zu immer komplexeren Business-Prozessen, bei denen dennoch maximale Stabilität, Sicherheit, Agilität, Geschwindigkeit und Effizienz gefragt sind.

    Mit dem "Dev-Ops"-Ansatz und der nahtlosen Verschmelzung von Entwicklung und Betrieb können Unternehmen aus Energie, Gesundheit, Finanzen und Öffentlichen Institutionen schnell auf sich ändernde Regulierungen reagieren und neue digitale Services launchen, um eine Ausfallsicherheit zu garantieren, Prozesskosten zu senken und neue Geschäftsfelder zu erschließen.

     

    Beispiele für DevOps in KRITIS-Einsatzgebieten

    Wie wichtig die Verzahnung von Entwicklung und Betrieb im Sinne des DevOps-Ansatzes für KRITIS-Unternehmen sind, zeigen folgende Beispiele: Die MaKo2020-Regelung hat die digitale Kommunikation zwischen verschiedenen Akteuren des Strommarktes neu aufgerollt. Sie verpflichtete Netzbetreiber, Energieversorger und Messstellenbetreiber dazu, ihren vorherigen Datenaustausch umzustellen. Auch im Finanzbereich gab es zuletzt erneut Änderungen: Die 2021 angepasste MaRisk definiert zahlreiche Mindestanforderungen an das Risikomanagement für Kreditinstitute – dies hat Auswirkungen auf das IT-Set-up, an das hohe Anforderungen bei der Informationssicherheit sowie dem Erstellen von Notfallkonzepten gestellt werden. Mitte 2021 trat zudem das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 in Kraft – es verstärkt in vielen Punkten die bereits vorhandenen Vorgaben an die Cyber-Sicherheit von Unternehmen und öffentlichen Institutionen. Gleichzeitig unterliegen die IT-Landschaften von Betreibern kritischer Infrastrukturen wie Strom- oder Gasnetzbetreibern Zertifizierungen und regelmäßigen Audits. Nicht zu vergessen: Die notwendige Modernisierung von Fachanwendungen, Legacy-Systemen und der IT-Infrastruktur muss bei KRITIS-Institutionen in kleinen Schritten vorgenommen werden – bei absoluter Ausfallsicherheit.

    Diese Beispiele zeigen nur vier Handlungsfelder für KRITIS-Unternehmen auf. Mit EnWG, EEG, StromNZV, BAIT, VAIT, Kait, SGB V und X sowie SVRV existieren viele weitere Regularien, die Unternehmen IT-seitig berücksichtigen müssen – und bei denen DevOps als geeignete Methodik für die IT-Abteilungen unterstützen kann.

     

    Was ist nötig für DevOps im KRITIS-Umfeld?

    Damit Unternehmen aus stark regulierten Märkten von DevOps profitieren, ist es essenziell, schrittweise die Legacy-Systeme mit ihren meist monolithischen IT-Strukturen aufzubrechen und durch modulare Microservices zu ersetzen. So können künftig auch während des laufenden Betriebs schnell und sicher regulatorisch- oder business-bedingte Anpassungen vorgenommen werden.

    Für eine grundlegende Modernisierung der IT-Landschaft im Sinne von DevOps lohnt sich die Transformation zu einer in großen Teilen virtualisierten Infrastruktur, damit auch diese an die veränderlichen Bedürfnisse von Microservices und Software flexibel angepasst werden kann und dadurch die reibungslose Integration neuer Updates und Lösungen durch die DevOps-Teams ermöglicht.

    KRITIS-Unternehmen müssen dabei in der Regel auf individuelle IT-Lösungen setzen, da sie durch regulatorische Vorgaben nicht – oder nur sehr eingeschränkt – auf internationale und standardisierte Cloud- und Software-Produkte zurückgreifen dürfen.

     

    Warum EWERK der passende DevOps Service Provider ist?

    Wir von EWERK haben die DevOps-Methode schon früh verinnerlicht und arbeiten bei zahlreichen Projekten im KRITIS-Umfeld in crossfunktionalen DevOps-Teams. Neben unserem methodischen Know-how und Innovationsgeist besitzen wir alle notwendigen Zertifizierungen, um DevOps entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Kunden in systemrelevanten Branchen erfolgssicher einsetzen zu können. Dafür bieten wir das komplette Portfolio an – von Beratung, Design und Entwicklung bis zum Betrieb und dem Hosting in eigenen deutschen Rechenzentren oder der vollständigen Auslagerung ganzer Geschäftsprozesse.

    Unsere erfahrenen und top-ausgebildeten DevOps-Teams sichern die Prozesse von kritischen IT-Umgebungen und treiben Innovationen mit voran. Steigen auch Sie in die DevOps-Kultur ein – wir unterstützen Sie dabei!

     

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