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    Dezentrale Energieerzeugung: die Energiewirtschaft 4.0 technologisch meistern und Mehrwerte generieren

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    Dezentrale Energieerzeugung: Wie Sie die Dezentralisierung von Erzeugeranlagen nicht nur technologisch meistern, sondern sogar Mehrwerte generieren.

    Die Energiebranche erfindet sich gerade neu – durch die dezentrale Energieerzeugung und dezentrale Energieversorgung muss sie komplett umdenken und künftig mit riesigen Datenmengen agieren. Doch wie in jeder Transformation schlummern auch hier viele Potenziale. Im Blogartikel geben wir einen Überblick und in unserem neuen Whitepaper vertiefen wir diesen mit anwendungsorientierten UseCases.

    Die Förderer der dezentralen Energieversorgung: Großer Druck auf dem Kessel der Energiewirtschaft

    Politik, Gesellschaft, Innovationen – dies sind die drei wesentlichen Treiber einer Entwicklung, die derzeit nahezu jedes Energieunternehmen herausfordert. Die Rede ist vom angestoßenen 360-Grad-Turn zur dezentralen Energieerzeugung und dezentralen Energieversorgung. Weg von wenigen großen Kraftwerken hin zu einer Vielzahl an kleinen bis mittleren Anlagen, die umweltschonend Energie aus Wind, Sonne und Biomasse erzeugen. Vor allem die Politik verschärft im Kampf gegen den Klimawandel immer wieder Vorgaben und Ziele – national und international. Mit Förderprogrammen wie den Elektroauto-Prämien treibt sie auch in anderen Feldern die Energiewende mit voran und verändert die Marktstruktur nachhaltig.

    Doch auch gesellschaftlich wächst der Druck auf die Energiebranche: So steigt nicht nur die Nachfrage nach grüner Energie, sondern auch die Zahl der Menschen, die mit eigenen PV-Anlagen Strom erzeugen und überschüssige Mengen vermarkten möchten. Aus Consumern werden zunehmend Prosumer. Dies liegt auch an den technologischen Fortschritten, die die Wirkungsgrade der Wind- und Solar-Anlagen sowie der Energiespeicher immer weiter verbessern.

    Die Folge: In der künftigen Energiewirtschaft bewegen sich viel mehr Akteure – vom Konzern bis zur Privatperson und dem einzelnen E-Auto. Zugleich ist das Netz durch den steigenden Anteil an erneuerbaren Energien deutlich volatiler. Denn Wind und Sonne liefern nicht konstant gleich viel Energie. Durch die intelligente Vernetzung aller Player im System ist es aber möglich, diese Herausforderungen der dezentralen Energieversorgung zu meistern.

    Mit Technologien die Dezentrale Energieerzeugung für sich nutzen

    Die Digitalisierung liefert die Lösungen zum Connecten. Das Internet of Things verbindet alle relevanten Komponenten der Energie-Wertschöpfungskette und liefert wertvolle Echtzeitdaten zu Leistung, Verbrauch und Nachfrage. Die Datenmengen werden auf cloudbasierten Plattformen strukturiert zusammengeführt und auf Big Data Applications von Process Mining-, Microservices- oder KI-Lösungen unterschiedlich verwertet. Dadurch erhalten Netz- und Anlagenbetreiber nicht nur volle Transparenz über den aktuellen Status der eigenen Systeme – sie können auch Prognosen und Modelle erstellen lassen, die sie dabei unterstützen, präventiv und frühzeitig die richtigen Entscheidungen zu treffen. Etwa, um drohende Engpässe und Überlastungen der Netze zu verhindern.

    Die Politik drängt ebenfalls auf die Digitalisierung energiewirtschaftlicher Prozesse zur besseren Steuerbarkeit der dezentralen Energieversorgung: So verpflichtet die am 1. Oktober 2021 in Kraft tretende Redispatch 2.0-Regelung Unternehmen des Energiemarktes dazu, die eigenen Abläufe datenbasiert zu überwachen, auszuwerten und anderen Marktteilnehmern Informationen bereitzustellen. So soll die Netzstabilität einer stark dezentral organisierten Energiewirtschaft gewährleistet bleiben. Zugleich schaffen die Technologien schaffen die Voraussetzung, um die Datenschätze zu monetarisieren. Dies gelingt auf vielfältige Weise: Die Daten helfen Unternehmen, Prozesse, Services und Produkte effizienter zu gestalten und so Kosten zu senken. Darüber hinaus ermöglichen sie auch neue Geschäftsmodelle: Analysen, Voraussagen und aufbereitete Daten können zum Beispiel weiter vermarktet werden – einzeln oder im Rahmen von Beratungsservices oder sonstigen Dienstleistungen wie dem smarten Quartier-Energie-Management oder dem Betrieb von virtuellen Kraftwerken.

    Gemeinsam neue Energie aus Datenschätzen schöpfen

    Eines ist klar: Energie-Unternehmen müssen selbst zu Datenspezialisten werden, um in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. Damit sichern sie sich nicht nur reibungslose Abläufe in einem volatilen Markt mit unzähligen Akteuren. Sie erschließen sich so neue Wertschöpfungspotenziale. An diesem Punkt setzen wir an: Wir beraten ganzheitlich und strategisch beim Aufbau einer perfomanten und sicheren IT-Infrastruktur, wir liefern passende Software- und Plattform-Lösungen, wir entwickeln BI-Services und Big Data Applications, mit denen es gelingt, Daten sowohl intern als auch extern zu verwerten.

    Sie möchten noch tiefer in das Thema einsteigen und erfahren, wie digitale Technologien Erfolg in der Energiewirtschaft 4.0 ermöglichen? Sichern Sie sich gratis unser Whitepaper „Dezentrale Energieerzeugung: Von der Herausforderung zum Wettbewerbsvorteil dank Technologie“. Oder nehmen Sie Kontakt zu unserem Consultant Nils Koloska auf – er weiß, wie sich riesige Datenmengen strukturieren, analysieren und weiter vermarkten lassen.

    Whitepaper

    Dezentrale Energieerzeugung: Von der Herausforderung zum Wettbewerbsvorteil dank Technologie

    Durch die Dezentralisierung der Energieerzeugung muss die Energiebranche komplett umdenken und künftig mit riesigen Datenmengen agieren. Mit welchen Technologien und digitalen Lösungen die Marktveränderungen zum Vorteil umgewandelt werden können, zeigen wir anwendungsorientiert in unserem kostenfreien Whitepaper. 

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